Die Bauleitplanung ist ein formelles, das heißt gesetzlich geregeltes Planungsinstrument, mit dem festgelegt wird, wie Flächen in einer Stadt oder Gemeinde genutzt werden dürfen. Ziel ist es, die Nutzung und Entwicklung der Flächen zu steuern, damit sie den Bedürfnissen der Gesellschaft entsprechen und nachhaltig sind. Die Bauleitplanung erfolgt in zwei Schritten: zunächst die vorbereitende Bauleitplanung durch den Flächennutzungsplan (FNP) und anschließend die verbindliche Bauleitplanung durch Bebauungspläne (B-Plan) für die einzelnen Bereiche einer Stadt. Diese Pläne sehen immer ähnlich aus, da die Planzeichen (Symbole, Farben und Schraffuren) vorgeschrieben sind.