Instrumente sind Werkzeuge, die verwendet werden, um die Stadtplanung durchzuführen. Dazu gehören informelle (= rechtlich nicht bindende) und formelle (= rechtlich bindende) Instrumente.
Formelle Instrumente sind rechtlich geregelt, während informelle Instrumente flexibler und anpassungsfähiger sind. Zu den formellen Instrumenten gehört die Bauleitplanung mit dem FNP und dem B-Plan. Diese basieren auf Gesetzen. In der Bauleitplanung ist festgeschrieben, wann und wie Bürger*innen beteiligt werden. Bei dieser Beteiligung werden die Bürger*innen vor allem über ein Vorhaben informiert, aber nicht aktiv in den Prozess miteinbezogen. Sich als Bürger*in in die Bauleitplanung inhaltlich einzubringen, erfordert viel Eigeninitiative und Fachwissen. Deshalb ist diese gesetzlich vorgeschriebene Form der Beteiligung eher schwach.
Informelle Instrumente dienen der Qualitätssteigerung von städtebaulichen Projekten, sie sind aber nicht gesetzlich vorgeschrieben und ihre Ergebnisse nicht rechtlich bindend. Diese können aber durch die Bauleitplanung rechtsbindend werden. Zu den wichtigsten informellen Instrumenten gehören das Stadtentwicklungskonzept, der Rahmenplan, der städtebauliche Entwurf und die Beteiligung. Diese informellen Beteiligungsprozesse sind vielfältig und die Mitmach-Möglichkeiten offen.