In Beteiligungsprozessen werden oft Ideen und Wünsche von Bürger*innen gesammelt und in Wunschlisten zusammengefasst. Diese Listen enthalten Vorschläge wie mehr Spielplätze, bessere Verkehrsverbindungen oder zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten. Wunschlisten können auf Bedarfe der Menschen hinweisen, aber für kreative Vorschläge sind sie ungeeignet. Deshalb bleibt ihre Aussagekraft eher schwach und gegen einzelne Wünsche kann leicht argumentiert werden. Aussagekräftiger sind Beteiligungsformate, die gemeinsam mit den Menschen ganz konkrete Ideen für die Gestaltung der zu planenden Räume erarbeiten.